RealityOS: Apple dokumentiert erstmals offiziell neues Betriebssystem für AR/VR-Headset
In einem Kommunikationsprotokoll von XCode erwähnt Apple erstmalig das neue Betriebssystem realityOS. Die dazugehörige Hardware erwarten viele Branchenkenner im Laufe diesen Jahres.

Die Hinweise darauf, dass Apple an einer neuen Produktsparte arbeitet, sammeln sich mittlerweile bereits seit fünf Jahren. Damals deuteten vermehrte Berichte über Unfälle im Zusammenhang mit dem Testen von neuen Produkten auf Apples Pläne hin. Die Gerüchteküche ging dabei schnell von zwei parallel laufenden Projekten aus - ein AR/VR-Headset und eine normale Brille mit AR-Funktionalität.
Auch das zum Einsatz kommende Betriebssystem wurde bereits vor einigen Jahren beim Namen genannt: Der Codename rOS soll dabei die Kurzform von realityOS sein. Nun hat Apple die Existenz des Betriebssystem und dessen Bezeichnung erstmalig indirekt bestätigt. In einem Kommunikationsprotokoll tauchen die Bezeichnungen realityOS sowie realityOS simulator auf.
Hinweise in Xcode
Ab sofort stoßen Entwickler im Kommunikationsprotokoll beim Hochladen einer App von Xcode zur Plattform App Store Connect auf einen neuen Eintrag. In diesem ist zweifelsfrei die Rede von "realityOS". Aus dem Protokoll lassen sich zwar keine genaueren Funktionen ableiten, dennoch ist es das erste Mal, dass Apple das Betriebssystem, wenn auch indirekt, offiziell beim Namen nennt.
Neben dem Hinweis auf realityOS, versteckt sich in dem Protokoll ebenfalls der "realityOS Simulator". Auch hier handelt es sich lediglich um die bloße Darstellung, ein entsprechendes Tool ist derzeit noch nicht hinterlegt.
Marktreife in 2022 erwartet
Mit den nun aufgetauchten Hinweisen, kommen wir der Vorstellung entsprechender Geräte wieder ein Stück näher. Zu Beginn des Jahres überschlugen sich die Meldungen rund um das Thema AR/VR, Branchenkenner gingen von einer Marktreife im Laufe diesen Jahres aus. Aufgrund der neuesten Meldungen sind die Chancen jedenfalls nicht geringer geworden, dass wir vielleicht im Zuge der diesjährigen WWDC einen ersten Blick auf Apples Headset werfen können.
Außerdem ist aktuell nicht klar, wann sich die Hinweise auf RealityOS erstmalig im genannten Kommunikationsprotokoll befanden. Ob die jüngste Entwicklung deshalb im Zusammenhang mit den gestern veröffentlichten Beta-Versionen von iOS und Co. stehen, ist daher nicht bekannt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.