Recht auf Reparatur - Apple warnt vor angeblich verletzten Kunden
Scheinbar versucht Apple weiterhin mit allen Mitteln die Gesetzesinitiative "Right to Repair" zu verhindern.

Einem Medienbericht des Magazins Motherboard zur Folge hat ein Apple-Mitarbeiter auf einem privaten Treffen mit kalifornischen Parlamentariern Bedenken in Hinblick auf eine iPhone-Reparatur durch Endkunden vorgebracht, solche Reparaturen könnten angeblich zur Verletzungen führen. Als Grund wird unter anderem eine mögliche Beschädigung des Akkus erwähnt.
Mit einem Lobbyisten des IT-Branchenverbandes CompTIA soll der Apple-Mitarbeiter den Parlamentariern das komplexe Innenleben des iPhone präsentiert haben. Es wurde dabei darauf hingewiesen, dass bei unsachgemäßen Reparaturen der integrierte Lithium-Ionen-Akku durchgestoßen werden könnte und so zur einer Verletzung des Nutzers führen.
Ende April sollte eigentlich über die gesetzliche Verankerung eines "Rechtes auf Reparatur" abgestimmt werden, im letzten Moment wurde der Gesetzesentwurf jedoch zurückgezogen. Ein erneuter Versuch sei für Anfang 2020 geplant.
Originalersatzteile und Anleitungen für alle
Das "Right to Repair" soll Hersteller verpflichten, Originalersatzteile an unabhängige Anbieter und Endkunden zu verkaufen. Unter Verschluss gehaltene Diagnose- und Reparaturanleitungen sollen ebenso veröffentlicht werden.
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