Selbstlöschende Nachrichten: WhatsApp erweitert Einstellungsmöglichkeiten
Der Messenger weitet seine Einstellungen zu selbstlöschenden Nachrichten aus. Nutzer können die Funktion nun standardmäßig für alle neuen Chats aktivieren.

Bisher mussten WhatsApp-Nutzer die Funktion der selbstlöschenden Nachrichten manuell für jeden Chat aktivieren. Das ändert sich nun per Update. Die Einstellung lässt sich ab sofort als Standard für alle neuen Unterhaltung hinterlegen.
Mit der Einführung von zeitlich begrenzt verfügbaren Nachrichten, hat WhatsApp auf eine anhaltende Entwicklung reagiert und sich anderen Nachrichtendiensten wie Snapchat angepasst. Nachdem sich zuerst Fotos und Video nach kurzer Zeit nicht mehr ansehen ließen, weitete der Messenger die Funktion auch auf Textinhalte aus.
Selbstlöschende Nachrichten als Standard
WhatsApp hat nun selbst erklärt, dass die beliebte Funktion erweitert wird. So soll die neue Option standardmäßig für alle neuen Unterhaltungen gelten, sofern der Nutzer diese Einstellung einmal aktiviert hat. Das Feature wird in den Privatsphäre-Einstellungen direkt in der App angesteuert. Eine erneute Aktivierung in einzelnen Chats entfällt dann für die Zukunft.
Die Einstellungsmöglichkeit gilt jedoch nicht nur für private Chats. Auch neue Gruppenunterhaltungen können per Einstellung grundsätzlich mit selbstlöschenden Nachrichten ausgestattet werden.
Neue Löschungsfristen
WhatsApp führt mit dem neuen Update außerdem neue Zeiträume ein, nach denen sich die Inhalte automatisch löschen. Bisher waren Nachrichten nach einer Woche im Chat verschwunden. Nun können Nutzer außerdem zwischen 24 Stunden und 90 Tagen wählen.
Durch die Aktivierung der selbstlöschenden Nachrichten werden bestehende Chats übrigens nicht gelöscht, hier besteht eine Art "Bestandsschutz".
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs
Die Europäische Kommission wirft Meta vor, Facebook und Instagram durch Endlosscrollen und Autoplay bewusst süchtig machend zu gestalten. Bei einem Verstoß gegen den Digital Services Act droht eine Rekordbuße.

Apple sperrt Downgrades auf iOS 26.5 und iOS 26.5.1
Apple hat die Unterschrift für iOS 26.5 und 26.5.1 entfernt. Nutzer müssen nun auf iOS 26.5.2 aktualisieren, da das Update kritische Sicherheitslücken schließt.

WhatsApp testet Online-Status-Indikator auf iOS
Der Messenger führt in der iOS-Beta einen grünen Indikator ein, der zeigt, wann ein Kontakt gerade aktiv ist. Bestehende Datenschutzeinstellungen werden weiterhin berücksichtigt.

Russland droht Apple mit 52-Millionen-Dollar-Geldstrafe wegen verweigerter Vorinstallation
Moskau verlangt die Vorinstallation staatlicher Apps auf iPhones und setzt eine Frist bis zum 15. Juli 2026. Bei Nichtbefolgung droht eine Rekordstrafe.

Chrome-Update schließt 382 Sicherheitslücken
Google hat ein umfassendes Sicherheitsupdate für Chrome veröffentlicht, das 382 Schwachstellen behebt. Die extrem hohe Zahl macht das Update zu einem dringenden Pflichttermin für alle Nutzer auf Desktop und Mobilgeräten.

Apple veröffentlicht iOS 26.5.2 vorzeitig wegen KI-gestützter Hacking-Gefahr
Apple hat ein ungewöhnliches Sicherheitsupdate vorab freigegeben. Hintergrund sind wachsende Bedenken bezüglich KI-gestützter Hacking-Methoden.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.