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Skydio R1: Autonom fliegende Video-Drohne kann jetzt mit der Apple Watch gesteuert werden

Bisher konnte man die autonome Video-Drohne Skydio R1 nur vom Smartphone oder Tablet aus steuern. Jetzt hat der Hersteller eine App für die Apple Watch veröffentlicht.

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AppTickerTeam
18.10.20182 Min. Lesezeit
Skydio R1: Autonom fliegende Video-Drohne kann jetzt mit der Apple Watch gesteuert werden
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Die autonom fliegende Video-Drohne R1 vom amerikanischen Hersteller Skydio kam Anfang des Jahres auf den Markt und macht 4K-Videos aus der Luft. Das ist in der heutigen Zeit nichts besonderes mehr, die R1 bringt allerdings einige besondere Funktionen mit die den vergleichsweise hohen Kaufpreis rechtfertigen.

Nach dem Start folgt die Skydio R1 einem vorher ausgewählten Ziel, und das komplett selbstständig. Mit der neuen Smartwatch-App für die Drohne lassen sich wichtige Einstellungen für den Flug und die Videoaufzeichnung jetzt bequem vom Handgelenk aus vornehmen. Bis zum Release der Apple Watch-App gestern war das nur mit einem iOS- oder Android-Gerät möglich.

Will man die R1 manuell steuern muss man dies auch weiterhin vom Smartphone oder Tablet aus tun, für die Anzeige der Steuerelemente ist das Display der Apple Watch einfach zu klein. Über das Auswahlmenü der Kamera kann man dafür auf der Uhr einstellen welcher Person die Skydio R1 folgen soll. Alle von der Drohne erkannten Personen werden auf dem Smartwatch-Display angezeigt, ein einfacher Tipp auf ein Gesicht reicht aus um während der Aufnahme das Ziel zu ändern. Mit der App ist es außerdem möglich verschiedene voreingestellte Flugmanöver wie zum Beispiel "Boomerang", "Vortex" oder "Rakete" auszuführen.

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Im Moment kann die Skydio R1 nur direkt beim Hersteller in den USA bestellt werden, und das zu einem stolzen Preis: Der kleine Quadrocopter kostet im Shop 1.999 US-Dollar. Schaut man unter die Haube des R1 stellt man jedoch fest dass der Preis durchaus gerechtfertigt ist.

Die Drohne filmt ihre Umgebung konstant mit zwölf Kameras, eine dreizehnte Kamera dient als User-Cam. Der Jetson TX2-Chipsatz von Nvidia mit zwei 64Bit-Quad-Core-Prozessoren übernimmt zusammen mit einer Pascal-Grafikeinheit die Berechnung der Daten. Letztere verfügt dabei über 256 Shader-Cores. Das Paket wird abgerundet mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher, einem Sony IMX377-Sensor in der Kamera für die Videoaufzeichnung, Technik für Flugstabilisierung und 64 Gigabyte an internem Speicher der ausreicht um 4,5 Stunden in 1080p30 oder 1,5 Stunden in 4K aufzunehmen.

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