Software-Update bei originalverpackten Macs: macOS 26 soll es möglich machen
Mit dem Tool „Presto“ kann Apple das iOS eines neuen iPhones aktualisieren, bevor es an den Kunden ausgeliefert wird. Die dritte Beta von macOS 26 enthält das Grundgerüst, die Software-Updates bei originalverpackten Macs möglich machen sollen.

Foto-Credits: Apple
Der eine oder andere von euch kann sich vielleicht noch an den Launch des iPhone 15 erinnern. Viele Käufer der 2023er-iPhones verzweifelten beim Einrichtungsvorgang, denn ohne das Update auf iOS 17.0.1 kam es oft zu Fehlern bei der Aktivierung und/oder der Datenübertragung. Man musste also vor der Inbetriebnahme erst einmal das Betriebssystem seines neuen Telefons aktualisieren.
„Presto“ für das iPhone
Ein paar Monate später führte Apple „Presto“ ein. Dabei handelt es sich um spezielle Boxen, die Platz für jeweils sechs iPhone-Kartons bieten und übereinander gestapelt werden können. „Presto“ erlaubt nämlich Software-Updates von originalverpackten iPhones, sodass Apple vor der Auslieferung an den Kunden drahtlos einen Patch einspielen kann, ohne die Verpackung öffnen zu müssen. Das iPhone schaltet sich in der Box an, fährt hoch, das Update wird eingespielt und dann erfolgt der Abschaltvorgang.
„Presto“ auch für den Mac?
Bisher gibt es noch keine offizielle Ankündigung von Apple, aber ja: Es sieht so aus, als ob das smarte Update-Tool schon bald für den Mac erscheint. In der Redaktion von 9to5mac hat man herausgefunden, dass Apple bereits das Grundgerüst, das für Tools wie „Presto“ vorausgesetzt wird, softwareseitig in die dritte Beta von macOS 26 Tahoe integriert hat.
Probleme, wie das eingangs erwähnte beim Launch des iPhone 15, würden dann auch für den Mac zum alten Eisen gehören. Für MacBooks können wir uns gut einen Aufbau wie bei den „Presto“-Boxen für das iPhone vorstellen – nur eben etwas größer. Auch beim Mac mini sowie dem Mac Studio wäre das Ganze kein Problem. Lediglich für den Mac Pro und den iMac müsste sich Apple ein anderes System überlegen.
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