Spezielle Beschichtung: Frontkamera zukünftiger iPhones nicht mehr sichtbar
Seit dem iPhone X verbaut Apple alle Sensoren und die Kamera des Smartphones in der Kerbe (auch "Notch"). Dank einer speziellen Beschichtung des Displays könnte die Kameralinse und alles was man von den Sensoren sieht in Zukunft unsichtbar werden.

Das berichten die asiatischen News-Portale MoneyDJ und Economic Daily News bezugnehmend auf eine Meldung von Jeff Pu, einem Analysten des chinesischen Kapital-Dienstleisters GF Securities. Wie Pu in einer Markteinschätzung schrieb könnte Apple die Kamera-Front seiner iPhones in Zukunft der Gehäusefarbe anpassen. Alles was sich in der Notch befindet und zum Teil heute schon schwer sichtbar ist würde dann für das Auge komplett verschwinden.
Möglich macht dies eine spezielle Display-Beschichtung wie sie der in China ansässige Hersteller von Kameralinsen Largan Precision im Moment entwickelt. Die Beschichtung "Pure Black" wirkt einseitig wie ein venezianischer Spiegel, kann überall auf dem Display aufgetragen werden und behindert Technik die sich darunter befindet nicht in ihrer Funktionsweise: Mit der Frontkamera geschossene Bilder sehen aus wie immer und die Face ID-Sensoren werden nicht beeinträchtigt.
Laut Pu pflegte man bei Largan Precision bereits in der Vergangenheit Kontakt zu Apple, sodass es sehr wahrscheinlich ist dass "Pure Black" zuerst bei zukünftigen iPhone-Modellen zum Einsatz kommt und dort die Linse kaschiert. Gelingt es Apple irgendwann auch auf die Notch zu verzichten und die Kamera samt Sensor-Technik in den Rahmen zu integrieren erhalten Display-Beschichtungen wie "Pure Black" eine ganz andere Bedeutung.
Pu geht davon aus dass die Display-Beschichtung ab 2020 marktreif sein wird. Vorausgesetzt Apple adaptiert die Technik könnten also schon auf der Herbst-Keynote in zwei Jahren iPhones ohne sichtbares Frontkamera-Modul präsentiert werden.
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