Studio Display: Fehlerhafte Tonausgabe zwingt Apple zum Handeln
Ein nerviger Fehler in der Tonausgabe trübt bei vielen Nutzern die Freude auf das noch recht junge Studio Display. Apple empfiehlt in der Zwischenzeit einen Workaround, der nicht in allen Fällen von Erfolg gekrönt ist.

Die Markteinführung des Studio Display von Apple ist nicht ganz ohne Störgeräusche abgelaufen. Die anfänglichen Probleme mit der integrierten Webcam mussten schon früh per Update gelöst werden - ein Einstand nach Maß sieht anders aus. Apples Nachbesserungsversuche führen allerdings nicht bei allen Nutzern zum Erfolg. Angesichts des mächtigen Preises in Höhe von 1.749 Euro sind die Ansprüche an den externen Monitor von Apple verständlicherweise hoch.
Trotz Firmware-Aktualisierung berichten noch immer viele Betroffene über Probleme mit der Tonausgabe. Bei einigen quittiert der Lautsprecher einfach mehrere Tage am Stück den Dienst. Andere Nutzer berichten von unangenehmen Verzerrungen und Aussetzern. Das Problem sei bei Apple sehr wohl bekannt, wie aus einem internen Memo hervorgeht.
Teilweise massive Probleme bei Tonausgabe
Apples eigene Einschätzung des neuen Monitors und das Feedback vieler Nutzer gehen teilweise weit auseinander. Während Cupertino selbst dem Hi-Fi-6-Lautsprecher-System mit seinen Tieftönern und dem breiten Stereosound eine hervorragende Audio-Qualität bescheinigt, beklagen Käufer immer häufiger ihre schlechten Erfahrungen mit dem Gerät.
In einem internen Memo an autorisierte Service-Partner, das MacRumors vorliegt, informiert Apple über die bestehenden Probleme bei der Tonausgabe. Dazu zählen unter anderem Verzerrungen, eine abgehackte Wiedergabe sowie abrupte Unterbrechungen der Tonspur. Sofern sich betroffene Kunden beim Service-Partner melden, wird dazu geraten, das Studio Display vom Stromnetz zu nehmen und sämtliche Peripheriegeräte zu entfernen. Nach etwa zehn Sekunden kann der Monitor wieder angeschlossen und eingeschalten werden.
Ob dieser von Apple kommunizierter Workaround allerdings tatsächlich für Abhilfe sorgen kann, bleibt abzuwarten. Ersten Berichten zufolge haben bereits viele Betroffene erklärt, dass dieser Tipp nicht von Erfolg gekrönt war.
Apple: Kein Hardware-Defekt
MacRumors führt weiter aus, dass das Problem Apple zufolge nicht durch defekte Hardware verursacht wird. Betroffene müssen sich also weiter gedulden, bis Cupertino mit einem neuen Firmware-Update nachsteuert und das Problem aus der Welt schafft. Beim Studio Display kommt eine angepasste Version von iOS 15 zum Einsatz.
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