Teardown des Mac Studio zeigt: SSD ist nicht verlötet & kann getauscht werden (Update)
In einem ausführlichen Teardown des Mac Studio sind die Macher von Max Tech über ein bisher unbekanntes Detail gestolpert: Die SSD des neuen High-End-Macs ist weder verklebt noch verlötet und kann demzufolge verhältnismäßig einfach getauscht werden.

Update:
Wie es nicht anders zu erwarten war, scheint Apple dem nachträglichen Aufrüsten des SSD-Speichers im Mac Studio einen Riegel vorzuschieben. Die Hardware an sich kann zwar, wie unten beschrieben, verhältnismäßig leicht ausgetauscht werden. Wenn man den Mac dann aber wieder in Betrieb nimmt, bleibt der Bildschirm schwarz. Die neue SSD wird vom System nicht akzeptiert und anscheinend softwareseitig geblockt.
Auf dem YouTube-Kanal von Luke Miani kann man sich das Ganze bis zum gescheiterten Start des Mac Studio anschauen. Auch der zweite SSD-Slot, der auf dem Logic Board entdeckt wurde, funktioniert nicht mit einem anderen Speicher.
Ursprünglicher Artikel vom 22. März 2022:
Normalerweise muss man sich beim Kauf aktueller Macs vorher festlegen, wie viel Arbeits- und Festplattenspeicher man benötigt. Diese sind laut den Angaben von Apple im Nachhinein nicht aufrüstbar. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass dem tatsächlich so ist. Die beiden Komponenten waren stets fest mit dem Logic Board verbunden.
Beim neuen Mac Studio scheint das zumindest bei der SSD nicht der Fall zu sein. Auf dem YouTube-Kanal von Max Tech wird der Mac Studio im Rahmen eines Teardowns komplett zerlegt. Als die SSD an der Reihe war (ab Minute 9:37), stellte sich heraus: Der Massenspeicher wird lediglich von einem doppelseitigen Klebeband fixiert. Er ist nicht verklebt und auch nicht fest mit dem Logic Board verlötet.
Natürlich verliert man beim eigenmächtigen Aufrüsten sämtliche Garantieansprüche. Es ist denkbar, dass Apple später im Online Store zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten anbieten wird, wie es zum Beispiel vor zwei Jahren beim Mac Pro geschehen ist.





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