Tests ausgeweitet: Mitarbeiter der Apple Stores erhalten ihre Apple Card
Apple hat in dieser Woche den Kreis der Tester der Apple Card enorm ausgeweitet: Mehrere Tausend Mitarbeiter der amerikanischen Apple Stores haben ab sofort die Möglichkeit, die Kreditkarte von Apple von ihrem iPhone oder iPad aus zu beantragen.

Nachdem bereits einige Angestellte vom Bankhaus Goldman Sachs die Kreditkarte von Apple testen durften, und auch die Beschäftigten in Cupertino Mitte Mai mit der Apple Card ausgestattet wurden, geht die Testreihe der neuen Bezahlmöglichkeit in eine weitere Runde.
Wie Bloomberg meldet, gibt der Konzern seit Anfang dieser Woche die Apple Card nämlich an die Mitarbeiter in den amerikanischen Apple-Stores aus - zumindest virtuell. Auf Wunsch kann jeder Angestellte seine persönliche Apple Card über die Wallet beantragen. Die Karte steht dann unmittelbar nach dem Antrag in der Wallet bereit und kann zum Bezahlen in Geschäften oder im Internet benutzt werden. Die Apple Card aus Titan wird den Apple-Store-Mitarbeitern nach zwei bis drei Wochen mit der Post zugestellt.
Geld zurück mit Daily Cash
In einem internen Memo weist Apple die Apple-Store-Mitarbeiter an, in der Öffentlichkeit nicht über die Apple Card zu sprechen. Zum Bezahlen darf die Karte allerdings ganz normal verwendet werden.
Dabei profitieren die Teilnehmer schon jetzt von Daily Cash: Für Käufe bei Apple erhalten sie drei Prozent des Kaufpreises zurück. Bei Einkäufen die mit Apple Pay bezahlt werden sind es zwei und bei allen anderen Käufen immer noch ein Prozent. Der summierte Bonus der via Daily Cash generiert wurde, wird dem Konto der Apple Card täglich gutgeschrieben.
Die Apple Card setzt ein iPhone oder iPad mit iOS 12.4 voraus, das letzte Woche in der mittlerweile vierten Beta veröffentlicht wurde. Die finale Version von iOS 12.4 wird wahrscheinlich kurz vor dem offiziellen Start der Apple Card zum Download freigegeben.
Nächster Schritt: Europa
In den USA soll die Apple Card in den nächsten Wochen bzw. Monaten für alle Kunden von Apple eingeführt werden. Laut dem Bloomberg-Bericht hat der iPhone-Hersteller auch schon den europäischen Markt ins Auge gefasst. Die ersten Gespräche mit den zuständigen Regulierungsbehörden sind bereits geführt worden.
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