Twitter könnte bald ein Abonnement-System einführen
Spotify, Netflix und bald auch Twitter? Die nächste Generation des monatlichen Zahlens könnte in Form einer exklusiven Social Media Plattform errichtet werden - aber Twitter selbst scheint unsicher zu sein, ob diese Idee gut ankommt.

Rückblickend könnte die neueste Idee der populären Social Media Plattform Twitter schon 2017 angedeutet worden sein. Damals entstanden Berichte darüber dass die Plattform plant herauszufinden, ob und wie viel Geld Nutzer bezahlen würden um eine Premium-Variante der App benutzen zu können. Diese Variante würde typische Features von Abo-Services einschließen - darunter das Surfen ohne lästige Werbung und Zugriff auf tiefgründigere Analysen für Unternehmen - würde jedoch als erste Social Media Plattform mit verschiedenen Stufen der Nutzung gelten. Plattformen wie Instagram, Facebook und reddit haben bereits Features der Monetisierung eingeführt, jedoch sind jene nicht mit einem Abonnement verbunden und gelten nur als kleine Extras für normale Nutzer oder (Werbe-)Tools für Unternehmen.
Eine neue Stellenanzeige auf careers.twitter.com scheint nun aber darauf hinzudeuten, dass die im Hintergrund gebliebene Idee tatsächlich Form annehmen könnte. So sucht die Plattform nach einem Senior Software Ingenieur für ein neues Team:
"Wer sind wir? Wir sind ein frisch erstelltes Team unter dem Codenamen Gryphon. Wir bauen eine Abonnement-Plattform, welche in der Zukunft von anderen Teams übernommen werden kann. Dies ist etwas Neues für Twitter! Gryphon ist ein Team voller Web-Ingenieure welche direkt mit dem Zahlungs-Team und dem Twitter.com-Team arbeitet. Wir suchen nach einem Full-Stack Ingenieur welcher die Arbeit des Abonnement- und Zahlungs-Clients leiten kann, jemand der Kollaboration genau so wertschätzt wie wir es tun und als interne Brücke für das Ingenieur-Team dienen kann. Es ist eine klasse Gelegenheit für alle involvierten Teams!"
Wichtig hierbei zu notieren ist, dass jene Anzeige nach kurzer Zeit geändert worden ist - während jene über den Link immer noch zu finden ist, berichtet Finanz-Analyst Walter Bloomberg auf der Plattform selbst, dass die Anzeige von Grund auf neu geschrieben worden ist und keinerlei Erwähnung eines Abonnement-Systems mehr beinhaltet. Dies könnte daran liegen, da Abo-Services heutzutage als eine der spaltendsten Features in Apps aller Art angesehen werden. Während In-App Käufe schon als lästig gelten (sofern sie nicht genug für den Preis bieten), gelten Abonnements (für Services die keine brauchen) oft als listig und geldgierig. Um einem potentiellen Aufruhr entgegenzuwirken, könnte Twitter so die Anzeige vorzeitig verändert haben. Vor allem mit dem Gedanken eines 20€-pro-Monat Abonnements, welches Twitter 2017 Berichten zufolge in Betracht gezogen haben soll, kann dieses Feature potentiell für stark negative Reaktionen von normalen Nutzern sorgen - einen Shitstorm, den die ohnehin oft furiose Plattform absolut nicht gebrauchen kann.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Apple führt Social-Media-Kategorie für Elternsteuerung ein
Apple erweitert den Fragebogen in App Store Connect um Fragen zu Social-Media-Funktionen. Betroffene Apps erhalten automatisch eine 13-plus-Freigabe und bereiten die Elternsteuerung in iOS 27 vor.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.