Umstieg auf OLED verzögert Pläne für ein faltbares iPad
Dass Apple Anfang des Jahres die ersten iPads mit OLED auf den Markt bringt, ist so gut wie sicher. Nun wurde bekannt, dass die Einführung eines faltbaren iPads wegen der neuen Display-Panels hinten ansteht.

Apple wird das Frühjahr nutzen, um die ersten iPads mit einem OLED vorzustellen. Den Anfang machen Berichten zufolge die beiden Modelle des iPad Pro, die neben dem für Apple-Tablets neuen Bildschirm-Panel auch den M3-Chip erhalten sollen. Anschließend sollen im Lauf der darauffolgenden Monate auch das iPad Air und das iPad mini ein OLED erhalten.
Danach, spätestens jedoch in der zweiten Hälfte des übernächsten Jahres, ist dann der Mac an der Reihe. Derzeit befindet sich laut einer anonymen Quelle bereits ein OLED-MacBook in der Entwicklung. Angeblich soll es sich dabei um das MacBook Air handeln, was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint. Schließlich führt der iPhone-Hersteller bis auf den Prozessor neue Technologien meist bei den Pro-Geräten ein.
Faltbares iPad kommt nach dem OLED
Beim iPad setzt Apple also im Moment den Fokus auf den Umstieg auf OLED-Panels. Sobald die Umstellung abgeschlossen ist, will der Konzern das nächste Projekt angehen. Wie Nikkei Asia schreibt (Paywall, via 9to5mac), soll dann ein faltbares iPad auf den Markt kommen. Apple prüft laut der Quelle gerade, wie man das Ganze umsetzen kann.
Das faltbare iPad sollte eigentlich noch vor einem iPhone-Foldable erscheinen. Beim iPhone sind die Pläne angeblich schon so weit vorangeschritten, dass sich Zulieferer wie zum Beispiel Samsung Display auf eventuelle Bestellungen von faltbaren Displays für das iPhone vorbereiten. Die Quellen von Nikkei Asia berichten, dass der Wechsel auf die OLED-Bildschirme ein faltbares iPad weiter nach hinten verschoben hat. Einen Zeitplan gibt es nicht, es kann also noch ein paar Jahre dauern.
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