Unbedingt updaten: iMessage-Sicherheitslücke in iOS 12.2 kann iPhone, iPad & iPod touch komplett lahmlegen
Wer noch eine ältere Version von iOS 12 auf seinem iPhone, iPad oder iPod touch installiert hat, sollte das Betriebssystem dringend auf iOS 12.3 aktualisieren. Eine Sicherheitslücke in iMessage kann bei älteren iOS-12-Versionen das Gerät unbrauchbar machen.

Die Sicherheitsforscherin Natalie Silvanovich hat eine Sicherheitslücke in iOS 12 entdeckt, die iOS-Geräte unbrauchbar machen kann. Konkret handelt es sich um eine Schwachstelle in iMessage, die in allen iOS-12-Versionen bis hin zu iOS 12.2 enthalten ist. Der Fehler verursacht einen Absturz des Home Screens, der sich auch mit einem Neustart des Geräts nicht beheben lässt.
Um diesen Absturz auszulösen muss man lediglich eine Textnachricht in iMessage mit einer bestimmten Zeichenfolge erhalten. Diese sorgt dafür, dass Springboard, welches für den Home Screen zuständig ist, abstürzt und neu startet. Allerdings hängt Springboard nach Verarbeiten der besagten Zeichenfolge in einer Dauerschleife fest und versucht konstant, den Home Screen neu zu starten.
Wer von dem Problem betroffen ist, hat drei Möglichkeiten sein Gerät wieder zum Laufen zu bekommen, was allerdings den Verlust von nicht in der iCloud als Back-up gespeicherten Daten bedeutet: Im Recovery-Modus per iTunes iOS neu installieren, mit "Mein iPhone finden" das Gerät aus der Ferne löschen oder das Gerät ohne Internetverbindung auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
Die kompromittierte iMessage-Nachricht kann auf folgenden Geräten zum Absturz führen:
- iPhone 5s oder neuer
- iPad Air oder neuer
- iPod touch der 6. und 7. Generation
Abhilfe schafft ein Patch, den Apple in iOS 12.3 integriert hat. Wer auf seinem Gerät also noch iOS 12.2 oder älter installiert hat, sollte dieses umgehend auf iOS 12.3 aktualisieren.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.