Universal Control: Neues Feature im Video erklärt
Mit der Veröffentlichung der ersten Vorabversionen von macOS 12.3 und iPadOS 15.4 steht nun fest, dass Universal Control schon bald verfügbar sein wird. Anhand eines Videos wird erklärt, wie das Feature genau funktioniert und welche Einschränkungen es zum jetzigen Zeitpunkt noch gibt.

Die deutsche Bezeichnung zu Universal Control lautet "Nahtlose Steuerung" und drückt im Grunde bereits aus, worum es bei dieser Funktion geht. Universal Control wurde auf der vergangenen Worldwide Developers Conference im Juni als eines der Höhepunkte gefeiert. Umso enttäuschender fielen die Reaktionen aus, nachdem von der Funktion monatelang nichts zu sehen war.
Nachdem Cupertino die Nutzer auf den Herbst 2021 und anschließend auf das Frühjahr 2022 vertröstete, kommt nun endlich Bewegung in die Angelegenheit. Seit Donnerstag Abend steht fest, dass Universal Control Bestandteil der ersten Beta von macOS 12.3 und iPadOS 15.4 ist. Das Portal MacRumors teilt seine Erkenntnisse zum neuen Feature in einem Video auf YouTube und erklärt dabei, was den Nutzer im Detail erwartet.
Universal Control in den Einstellungen
Wer das neue Feature ausprobieren möchte, muss sich natürlich die aktuelle Beta von macOS 12.3 und iPadOS 15.4 auf seinen Geräten installieren. Anschließend kann die Funktion auf dem Mac unter Einstellungen -> Displays bedient werden.
Auf dem iPad befindet sich der Punkt unter Allgemein -> "AirPlay & Handoff". Universal Control ist dabei standardmäßig eingestellt, zum jetzigen Zeitpunkt wird der Menüpunkt jedoch noch mit einem entsprechenden Beta-Hinweis versehen.
Gleichzeitige Bedienung von bis zu drei Geräten
Mit Universal Control kann ein Nutzer bis zu drei Apple-Geräte vereinfacht gleichzeitig bedienen. Dabei lässt sich der Mauszeiger über den Bildschirmrand hinaus von einem Mac oder iPad auf weitere Macs oder iPads führen. Mit einem Drag-and-Drop-Modus lassen sich zudem Dateien einfach in Programme auf anderen Bildschirmen ziehen und weiterverarbeiten.
Im verlinkten Video wird die Funktion an einem MacBook Pro und einem iPad Pro demonstriert. Dabei lässt sich der Mauszeiger problemlos über das Trackpad des Notebooks sowie über das Trackpad des Magic Keyboards vom iPad bedienen. Auch Eingaben über beide Tastaturen werden ohne Verzögerungen erkannt.
Bei der Erfassung von Trackpad-Gesten über den Mac kommt das iPad bisher jedoch noch an seine Grenzen. Außerdem funktioniert der Drag-and-Drop-Modus nur, indem Dateien von einem Gerät in ein Programm auf dem anderen Gerät gezogen werden. Ein bloßes Kopieren der Dateien von einem zum anderen Device ist dabei nicht möglich.
Unterstützte Geräte
Wann die finale Version von macOS 12.3 zum Download bereitsteht, ist aktuell noch unklar. Neben dem aktuellsten Mac-Betriebssystem gibt es zudem noch weitere Anforderungen an die Hardware, die es zu erfüllen gilt. Folgende Macs sind mit dem Feature bisher kompatibel:
- MacBook (ab 2016 und neuer)
- MacBook Air (ab 2018 und neuer)
- MacBook Pro (ab 2016 und neuer)
- iMac (ab 2017 und neuer)
- iMac 5K Retina 27" (2015)
- iMac Pro
- Mac mini (ab 2018 und neuer)
- Mac Pro (2019)
Bei den iPads sieht die Kompatibilitätsliste folgendermaßen aus:
- iPad (ab 2018 und neuer)
- iPad mini (ab 2019 und neuer)
- iPad Air (ab 2019 und neuer)
- iPad Pro (alle Modelle)
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