Verstoß gegen Richtlinien: Apple nimmt WhatsApp-Sticker aus dem App Store
Die Sticker-Funktion gehört zu den neuesten Features die für den Messenger WhatsApp veröffentlicht wurden. Apple hat jetzt damit begonnen, Sticker-Pakete für WhatsApp aus dem App Store zu entfernen.

Sticker sind bei der Verwendung von Messengern ein gerne genutztes Feature. Während iMessage-Nutzer schon lange Sticker in ihre Unterhaltungen einbauen können, gibt es die Sticker-Funktion erst wenige Wochen für den beliebten und weit verbreiteten Messenger WhatsApp: Seit Ende Oktober lassen sich Sticker in WhatsApp nutzen und weitere Pakete nachinstallieren.
Und genau mit letzerem hat Apple jetzt ein Problem. In Cupertino ist man der Meinung, viele der Sticker-Pakete bzw. -Apps verstoßen gegen die Richtlinien des App Stores. WABetaInfo berichtet auf Twitter von der Begründung Apple's, WhatsApp-Sticker-Apps aus dem App Store zu entfernen:
- Die Sticker-Apps arbeiten alle mit dem gleichen Schema und besitzen keine Eigenständigkeit.
- Um Sticker-Apps verwenden zu können benötigt man WhatsApp - Apps sollten nicht andere Apps voraussetzen um zu funktionieren.
- Die Apps sind alle gleich aufgebaut und besitzen das selbe Design.
Neben der Löschung einiger Sticker-Pakete wegen Verstoß gegen einen oder mehrerer der oben aufgeführten Punkte gibt es noch einen weiteren und auch unschöneren Anlass, warum Apple einige Sticker-Pakete aus dem App Store entfernt hat: Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. hat mehrere WhatsApp-Screenshots veröffentlicht, die Sticker mit eindeutiger NS-Symbolik enthalten. Rechtsextreme haben sich das neue WhatsApp-Feature zu eigen gemacht und für ihre Zwecke missbraucht. Besagtes Sticker-Paket enthielt unter anderem SS-Runen, Bilder von Hitler und Hakenkreuze.




Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.