Verzichtet Apple in Zukunft aus Kostengründen auf 3D Touch?
Das Feature 3D Touch wurde von Apple 2015 mit dem iPhone 6s eingeführt. Bei der Unternehmensgruppe KGI Securities will man nun erfahren haben dass Apple die Funktion in Zukunft streichen könnte.
Wie schon länger bekannt ist wird Apple im Herbst wahrscheinlich drei neue iPhones vorstellen. Zwei der Geräte sollen mit einem OLED-Display ausgestattet werden und die Nachfolge des iPhone X übernehmen. Marktanalysen von Experten haben ergeben, dass beim dritten Smartphone ein LCD mit 6,1 Zoll Diagonale verbaut wird. Und genau bei diesem Modell möchte Apple laut Ming-Chi Kuo von KGI und dem Wei Feng-Netzwerk den Rotstift ansetzen.
Seit geraumer Zeit sitzt das Touch-Modul bei allen iPhones unter der Bildschirmoberfläche. Beim neuen 6,1 Zoll-iPhone soll Apple einen "Cover Glass Sensor" (CGS) einsetzen. Damit wird das Touch-Panel in das Oberflächenglas integriert, was das Display leichter und stoßfester macht. Auf das Glas wird im Anschluss ein Dünnfilmsensor aufgebracht der wiederum die Kosten für das Display um bis zu 25% steigert - ein Display für das kommende LED-iPhone soll zwischen 23 und 26 US-Dollar kosten.
Laut Kuo möchte man bei Apple die Mehrkosten für die teurere CGS-Variante ausgleichen indem man auf die 3D Touch-Funktion verzichtet. Desweiteren schreibt Kuo dass Apple alle iPhones ab 2019 mit einem CGS-Display ausstatten möchte.
Allerdings ist bisher nicht bekannt wozu der Dünnfilmsensor dient, es kann also durchaus sein dass die Beschichtung mit zusätzlichen Funktionen aufwartet.
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