Vier Jahre ohne Update: Apple stellt neuen Mac mini vor
Als zweites Highlight der Oktober-Keynote hat Apple den aktualisierten Mac mini präsentiert. Nach mehr als vier Jahren ohne Aktualisierung ist der neue Mac mini jetzt bis zu fünfmal schneller als sein Vorgänger.
Leider findet sich ein bestimmtes Merkmal das sich viele Anwender vom neuen Mac mini gewünscht hatten nicht in den Spezifikationen: Der aktualisierte Mac mini ist nicht modular und kann nicht mit performanteren Komponenten aufgerüstet werden. Das braucht man allerdings auch nicht, der neue Mac mini ist schon in der Standard-Konfiguration äußerst schnell.
Beim Prozessor hat man die Wahl zwischen einem Intel Core i3 Quad‑Core-Prozessor der 8. Generation mit einer Taktrate von 3,6 GHz oder einem Core i5 mit sechs Kernen und 3,0 GHz Takt. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf Wunsch mit bis zu 64 Gigabyte bestücken, beim internen Speicher stehen SSDs mit 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB zur Wahl. Die Gigabit Ethernet-Einheit kann für einen Aufpreis von 120 Euro in ein 10 Gigabit Ethernet-Modul umgewandelt werden. Wie auch beim neuen MacBook Air setzt Apple im Mac mini zusätzlich auf den eigenen T2-Chip, der zum Beispiel die SSD verschlüsselt und diverse Controller-Aufgaben übernimmt.
Mit dem i3-Prozessor und einer 128 GB großen SSD kostet das günstigste Modell 899 Euro. Wer sich für den i5 entscheidet bekommt 256 GB internen Speicher, bezahlt allerdings 1.249 Euro. Im Bestellvorgang kann man außerdem einen i7-Sechskern-Prozessor für einen Aufpreis von 240 Euro einbauen lassen.
Der neue Mac mini kann im Store von Apple ab sofort vorbestellt werden und wird ab dem 7. November geliefert.
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