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Wegen DSGVO: Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre

Bislang konnte Apple hierzulande selber bestimmen ab welchem Alter man eine Apple-ID anlegen durfte. Seit die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten ist gilt nun auch bei Apple das Mindestalter von 16 Jahren.

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AppTickerTeam
17.10.20182 Min. Lesezeit
Wegen DSGVO: Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre
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Eltern die ihrem Nachwuchs ein Apple-Gerät schenken erhalten seit Kurzem beim Anlegen einer neuen Apple-ID folgende Fehlermeldung wenn das Kind noch keine 16 Jahre alt ist:

"Du kannst derzeit keine Apple-ID erstellen, da du die Richtlinien für das geltende Mindestalter nicht erfüllst. Bitte ein Elternteil oder einen Erziehungsberechtigten, die Familienfreigabe einzurichten."

Wegen DSGVO: Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre

Das verwunderte viele Nutzer denn bisher lag das Mindestalter für das Erstellen einer Apple-ID bei 13 Jahren, was in dem entsprechenden Support-Dokument noch genauso aufgelistet ist. Mit Inkrafttreten der DSGVO im Mai diesen Jahres gilt in der EU jedoch ein neues Mindestalter für das Erstellen von Internet-Accounts. Dieses wurde auf 16 Jahre festgelegt und zählt natürlich auch für das Anlegen einer Apple-ID.

Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren mit bestehendem Apple-Account werden im Moment peu à peu von Apple angeschrieben und darauf hingewiesen dass die Nutzung der Apple-ID nur noch möglich ist wenn diese ein Elternteil via Familienfreigabe bestätigt. Das setzt natürlich voraus dass die Eltern auch über einen Mac oder ein iOS-Gerät bzw. eine eigene Apple-ID verfügen. Zudem lässt sich die Familienfreigabe nur aktivieren wenn man eine von Apple akzeptierte Zahlungsmethode (Kreditkarte und Telekom-, Vodafone- oder O2-Telefonrechnung) hinterlegt hat.

Apple ist nicht das einzige Unternehmen dass das Mindestalter der Kunden angehoben hat. Seit April gilt die 16 Jahre-Grenze beispielsweise auch für die Nutzung von WhatsApp, Spotify, YouTube und allen Google-Konten.

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