WhatsApp in Zukunft mit Multi-Device-Funktion
Der Messenger-Dienst WhatsApp will nach einer Reihe von Negativmeldungen in Zukunft wieder mit seinen Funktionen punkten. Den Anfang macht ein Feature machen, das es Nutzern erlaubt, WhatsApp auf mehreren Geräten zu benutzen.

Mark Zuckerberg und der CEO von WhatsApp, Will Cathcart, gaben dem Portal WABetaInfo ein Interview zu bevorstehenden Neuerungen rund um den Messenger. Bei dem Interview handelte es sich jedoch nicht um ein gewöhnliches Interview - Zuckerberg und Carthcart sprechen mit dem Betreiber von WABetaInfo in einem WhatsApp-Chat.
Zuerst bedankt sich Will Cathcart für die geleistete Arbeit und die ständige Informationsverbreitung in Bezug auf WhatsApp. Nach einem kurzen Austausch fügt er dann noch den Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg persönlich, in den Chat hinzu.
Zugegeben: Niemand kann beweisen, dass sich die beiden tatsächlich im Chat befunden haben. In der Zwischenzeit wurde die Echtheit der Unterhaltung jedoch durch die PR-Agentur von WhatsApp in Deutschland bestätigt.
Im Verlauf der Unterhaltung stellt der Interviewer die ein oder andere Frage, die die beiden Manager bereitwillig beantworten.
View Once und Multi-Device-Funktion
Nachdem Zuckerberg zuerst ein paar Worte über die bereits eingeführten selbstlöschenden Nachrichten erwähnt, wird das Thema "View Once" thematisiert. Die Einstellungen von WhatsApp sollen dahingehend erweitert werden, dass Bilder und Videos nach dem erstmaligen Ansehen nicht mehr verfügbar sind. Dieses Feature erinnert stark an die Funktionsweise von Snapchat. Eine über Snapchat versendete Nachricht ist nur für eine kurze Dauer anschaubar (bis zu 10 Sekunden), bevor sich diese automatisch löscht.
Im Anschluss daran lenkt der Fragesteller das Gespräch in Richtung Multi Devices und bittet um ein paar Informationen für seine Leser. Daraufhin bestätigt Mark Zuckerberg, dass die Multi-Device-Funktion demnächst zur Verfügung stehen wird. Zuckerberg's Aussagen zufolge soll es möglich sein, ein Konto auf mehreren Geräten gleichzeitig zu verwenden, ohne dass das Smartphone eine Verbindung zum Internet haben muss. Der Haken an der Sache war die Synchronisation zwischen mehreren Geräten.
Diese Hürde wurde jedoch genommen, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll auch weiterhin gewährleistet sein. Die neue Funktion stehe außerdem innerhalb der nächsten zwei Monate zur Verfügung, so Zuckerberg.
Zum Ende des Gespräches gibt Zuckerberg noch Hoffnungen, dass sich WhatsApp aufgrund der Multi-Device-Funktion schon bald auf dem iPad wiederfinden könnte.
Es lässt sich nicht leugnen, dass die gesamte Unterhaltung doch sehr aufgesetzt und merkwürdig erscheint. Allerdings hat WhatsApp auch erkannt, dass sie in den letzten Monaten bei ihren Nutzern einiges an Kredit verspielt haben. Diese PR-Aktion könnte der Beginn einer Imageaufbesserung sein, weitere dürften folgen.
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