xrOS statt rOS: Headset-Betriebssystem wird umbenannt
Kurz vor der Markteinführung von des AR/VR-Headsets aus dem Hause Apple scheint das dazugehörige Betriebssystem einen neuen Namen erhalten zu haben. Statt rOS soll das Kürzel für die Software nun xrOS lauten.

Es gilt als offenes Geheimnis, dass Apple seit geraumer Zeit an der Entwicklung eines Virtual-Reality-/Augmented-Reality-Headsets arbeitet. Gleich zu Beginn des Jahres ließ sich in Log-Dateien von Apple die Bezeichnung "rOS" (kurz für Reality OS) finden. Dass es sich hierbei um das dazugehörige Betriebssystem handeln muss, galt als unstrittig.
Im gleichen Atemzug wurden durch Apple mehrere Firmen mit eindeutigen Geschäftsnamen angemeldet, darunter die wahrscheinlichen Produktnamen "Reality Pro" und Reality One".
Einem aktuellen Bericht des für gewöhnlich gut informierten Nachrichtenportals Bloomberg zufolge habe nun eine Umbenennung des Betriebssystems stattgefunden. Statt "rOS" hört das System fortan auf das Kürzel "xrOS". Dem Bericht zufolge steht die Bezeichnung für "Extended Reality Operating System".
Bloomberg führt weiter aus, dass Cupertino den Markennamen "xrOS" bereits über eine Strohfirma mit dem Namen "Deep Dive LLC" für sich in Anspruch genommen hat. In der Vergangenheit wurden Markenrechte bereits häufiger über unscheinbare Briefkastenfirmen angemeldet, um die Marke vor dem Zugriff von Konkurrenzfirmen zu schützen.
Veröffentlichungszeitpunkt weiterhin unklar
In den vergangenen Monaten fiel die Trefferquote in Bezug auf Vorhersagen zum Apple-Headset eher gering aus. Ginge es nach der Gerüchteküche, sollte das erste Apple-Produkt auf dem Gebiet der virtuellen Realität längst auf dem Markt erhältlich sein. Inzwischen wurden die Prognosen angepasst.
Einige Experten gehen davon aus, dass das Headset schon im kommenden Frühjahr vorgestellt wird, andere rechnen mit einer Vorstellung erst im Sommer oder sogar Herbst.
Zum jetzigen Zeitpunkt erscheint folgender Fahrplan am wahrscheinlichsten: Apple präsentiert das Headset erstmalig auf der World Wide Developers Conference im Juni 2023. Im Anschluss erhalten Entwickler erste Vorabmodelle, um entsprechende Software für das Gerät zu entwerfen. Der finale Marktstart könnte dann im Herbst oder Winter folgen.
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