YouTube Premium Familie: Wird das Abo nicht vertragsgemäß teilt, kommt von Google die Zwangspause
Wer YouTube Premium Familie gebucht hat, kann sein Abo mit bis zu vier anderen Personen teilen. Diese müssen aber im gleichen Haushalt leben. Ist das nicht der Fall, wird das Abo jetzt durch den Anbieter pausiert.

Foto-Credits: YouTube
YouTube Premium ist eine feine Sache. Ab einem Preis von monatlich 10,84 Euro kann man nicht nur werbefrei, offline oder im Hintergrund schauen, sondern erhält auch vollen Zugriff auf YouTube Music. Entscheidet man sich für YouTube Premium Familie, können insgesamt fünf Nutzer auf das Abo zugreifen. Das kostet in Deutschland 31,99 Euro im Monat, was knapp 6,40 pro Nutzer entspricht.
Elektronischer Check-in prüft den Standort
YouTube setzt für die Nutzung von Premium Familie voraus, dass alle Nutzer in einem Haushalt leben. Seit mehr als zwei Jahren steht das auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Doch wie man sich denken kann, halten sich nicht alle Kunden an diese Regel, sondern teilen den Account mit Freunden und Bekannten, die an einem anderen Ort wohnen. Der Aufenthaltsort aller Mitglieder wird laut Google dabei alle 30 Tage durch einen elektronischen Check-in überprüft.
Erste Konsequenzen: Abo wurde pausiert
Wie Karandeep Singh Oberoi vom Portal Android Police berichtet, scheint es, als ob YouTube besagte Voraussetzungen nun konsequent prüft und bei einem Verstoß ahndet. Oberoi schreibt von einem Freund, der von YouTube eine E-Mail mit dem Titel „Ihre YouTube Premium-Familienmitgliedschaft wird pausiert.“ erhielt.
Im Text heißt es:
- „Für Ihre YouTube Premium-Familienmitgliedschaft müssen sich alle Mitglieder im selben Haushalt wie der Familienmanager befinden. Anscheinend befinden Sie sich nicht im selben Haushalt wie Ihr Familienmanager, und Ihre Mitgliedschaft wird in 14 Tagen pausiert. Sobald Ihr Zugriff pausiert ist, bleiben Sie in Ihrer Familiengruppe und können YouTube mit Werbung ansehen, haben aber keine YouTube Premium-Vorteile mehr.“
Hat man einmal diese E-Mail erhalten, gibt es laut dem Autor im Moment keinen anderen Weg als den Support von YouTube über das Kontaktformular zu kontaktieren.
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