Zwölf Mitarbeiter verhaftet: Apple warnt Angestellte vor Leaks an Presse
In einem internen Memo hat Apple seine Mitarbeiter davor gewarnt, Informationen über neue und geplante Produkte an die Presse oder sonstige Meiden weiterzureichen. Und auch dieses Schreiben wurde geleakt und fand über Bloomberg den Weg an die Öffentlichkeit.
Das Memo wurde auf dem internen Apple-Blog veröffentlicht, der nur über das Intranet zu erreichen ist. Wie Bloomberg berichtet ist dort zu lesen dass im letzten Jahr insgesamt 29 Angestellte beim Leaken von Informationen erwischt worden sind und aufgrund dessen ihren Arbeitsplatz verloren haben. Zwölf der betroffenen Kollegen seien sogar verhaftet worden. Damit schürt Apple Angst unter den Mitarbeitern, was aber nicht viel geholfen hat wenn man bedenkt dass das warnende Memo ebenfalls veröffentlicht wurde.
NSA- und CIA-Mitarbeiter gegen Leaks
Seit 2012 hat es sich Tim Cook zur Aufgabe gemacht die unrechtmäßige Verbreitung von Informationen zu stoppen. Dafür hat Apple für die Produktsicherheitsabteilung ehemalige Mitarbeiter der Geheimdienste NSA und CIA engagiert. Diese sollen Verhindern, dass Publikationen wie Bloomberg verfrüht Details über Apple-Produkte erhalten. So bekam Bloomberg geleakte Informationen über das iPhone X, das Apple TV 4k, die Apple Watch Series 3, das kommende Augmented-Reality-Headset, neue iPad-Modelle, Software-Erweiterungen und Details zu kommenden iPhones und AirPods Kopfhörer.
Neben dem Leaken von Informationen kümmert sich die Produktsicherheit auch um Fälle wie sie in der Vergangenheit passiert sind als z. B. ein Angestellter iPhone-Bauteile in der Toilette heruntergespült hatte um sie hinterher in der Kanalisation wieder aufzusammeln. Oder den der Mitarbeiterin in einer chinesischen Fabrik die mehr als 8.000 Bauteile in ihrem BH aus dem Werk geschmuggelt hat.
Das geleakte Memo könnt ihr im Bloomberg-Artikel ganz unten in voller Länge lesen.
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