8,2% weniger verkaufte iPhones im ersten Quartal von 2020
Wie stark hat sich der Trubel des Jahresanfangs auf den globalen Smartphone-Markt ausgewirkt? Laut Marktanalyse-Unternehmen Gartner litt jeder Hersteller, jedoch manche mehr und manche weniger - mit einer Ausnahme.

Im Normalfall teilt Apple nicht die Anzahl an Geräten mit, die in einem Verkaufszyklus von der Ladentheke gegangen sind. Daher müssen Analysten wie die Consumer Intelligence Research Partners oder Gartner mit Faktoren wie den Verkaufszahlen der einzelnen Läden und der Recherche des Smartphone-Markt als Ganzes arbeiten, um Tendenzen und eventuell sogar konkrete Zahlen ablesen zu können. Besonders Gartner ist hier von wichtiger Bedeutung, denn ein neuer Bericht des Marktanalysten zeigt wie das erste Quartal des Jahres von der globalen Entwicklung der Pandemie betroffen wurde und was dies für die einzelnen Hersteller wie Apple und Samsung bedeutete.

Im Gesamtbild lässt sich einfach sehen, dass der Smartphone-Markt weltweit und mit jedem Unternehmen unter den Umständen des ersten Quartals gelitten hat. Apple hat im Vergleich sogar (fast) als bester Hersteller das erste Quartal bestanden, mit einem Verlust von 'nur' 8,2% an globalen Verkäufen des iPhones - anstatt 44,5 Millionen Geräte im vierten Quartal 2019 kam der Hersteller ein Quartal später nur auf 40,5 Millionen. Dies ist ein vergleichsweise kleiner Schlag, da Konkurrenten wie Samsung mit ganzen 22,7% weniger an globalen Verkäufen zu kämpfen hat, während andere Hersteller wie Huawei und OPPO ebenfalls zwischen 19% und 27% an verlorenen Verkäufen hinnehmen mussten. Als einzige Ausnahme gilt hierbei der chinesische Hersteller Xiaomi, der ein Plus von 1,4% an Verkäufen im ersten Quartal sehen konnte, was durch die 'frühere' Erholung der chinesischen Wirtschaft im Kontrast zu den anderen betroffenen Ländern begründet sein könnte.
Eine der Gründe, warum Apple im Vergleich nicht so stark von den Einbrüchen von Q12020 betroffen wurde, könnte im großartigen Verkauf der iPhone 11 Reihe liegen. Jener hat dem Unternehmen erlaubt durch das schwache Quartal zu kommen, ohne dabei zu stark an Verlusten einzubüßen - oder so erklärt es Annette Zimmermann, Vizepräsident der Recherche bei Gartner. "Wenn COVID-19 nicht passiert wäre, hätte der Händler wahrscheinlich neue Rekorde mit den Verkaufszahlen des iPhone in dem Quartal gesehen. Ausfälle in den Produktionsketten und ein Rückgang in den Ausgaben der Konsumenten haben im Februar angefangen, den positiven Trend zu stoppen. Apples Fähigkeit, die eigenen Kunden über die Online Stores zu bedienen und die Produktionsketten gegen Ende März wieder auf ein fast reguläres Level zu bringen, half dabei ein wenig vom positiven Schwung im ersten Quartal beizubehalten."
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