Apple-Auto: Tesla-Chef Elon Musk nicht überzeugt von den Erfolgsaussichten
Bekanntlich entwickelt Apple seit weit über einem Jahr schon ein eigenes Elektroauto. Das Projekt trägt den Namen Titan und beschäftigt sind daran hunderte von Mitarbeitern, wie das Wall Street Journal Anfang dieses Jahres berichtete. Zwischenzeitlich hat Apple das Team auch noch erweitert, unter anderem auch durch verschiedene Ingenieure die vorher bei Tesla-Motors beschäftigt waren. Tesla-Motors ist dabei auf Elektroautos spezialisiert und hat zum Ziel diese für ein breites Publikum zu bauen.
Daher wurde Tesla-Chef und Mitbegründer Elon Musk vom Handelsblatt in einem Interview auch zu dem Thema Apples Elektroauto befragt. Auf die Frage ob er Angst habe, weil Apple wichtige Tesla-Ingenieure eingestellt hat, antwortete Musk, dass Apple nur solche Ingenieure bekommen hat die bei Tesla gefeuert wurden. Apple nennt man bei uns schon den "Tesla-Friedhof", so Musk weiter.
Dass Apple mit dem Elektroauto Erfolg haben wird, davon ist Musk nicht so recht überzeugt. Es sei zwar gut, dass Apple in diese Richtung investiere, aber ein Auto sei weitaus komplexer als ein Smartphone oder eine Smartwatch. Man könne nicht einfach zu einem Auftragsfertiger wie Foxconn gehen und ein Auto in Auftrag geben, so der Tesla-Chef. Ein größeres iPad und der Eingabestift Apple Pencil sind da nicht vergleichbar.
Elon Musk ist dabei nicht die einzige kritische Stimme aus der Automobilbranche. Ähnlich äußerte sich auch Dan Akerson, früherer Chef von General Motors, Anfang dieses Jahres als Apples Pläne bekannt wurden. Apple unterschätze die Komplexität und vor allem die Sicherheitsanforderungen und Regulierungen und natürlich auch den Konkurrenzdruck. Zwar traut Akerson Apple die Entwicklung eines eigenen Elektroautos prinzipiell zu, riet aber im Februar eher davon ab.
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