Apple zeigt, wie man hochqualitative Bug-Berichte erstellt
Einen Vorgeschmack auf iOS 14 zu erhalten ist für viele Nutzer spannend und ein Experiment für Apple zugleich. Damit die Betas auch ihren vollen Zweck erfüllen können, hat Apple einen Artikel ins Leben gerufen der Feedback erleichtern soll.

Mit der WWDC20, der diesjährigen Version von Apples jährlicher Worldwide Developers Conference, sollen nicht nur Details zu iOS 14 vorgestellt werden sondern höchstwahrscheinlich ebenfalls Betas für Nicht-Entwickler veröffentlicht werden. Natürlich ist das oberste Ziel einer Beta möglichst viel Input von Nutzern zu ergattern, um die fertige Version so fein wie möglich zu schleifen und alle Features reibungslos agieren lassen zu können - hierfür wird aber genau jener Input so sachlich und konstruktiv wie möglich benötigt. Dies ist für normale Nutzer und selbst Entwickler nicht immer einfach, also möchte Apple mit einem neuen, informativen Artikel Abhilfe schaffen und lehren, wie man konstruktive Bug-Berichte schreibt.
feedbackassistant.apple.com ist die Seite, die von Apple erschaffen worden ist um Beta-Feedback von allerhand Nutzern zu sammeln. Aber selbst mit dieser Seite, ist es oftmals schwierig genau die Probleme auszudrücken, die der Nutzer in den Betas erfährt. Daher hat der neue Artikel einige Punkte bereitgestellt, welche als Richtlinien und Hilfestellung gelten sollen. Die Basis davon beschreibt Apple wie folgt:
"Wann immer du einen neuen Bug-Bericht erstellst, bleibe klar und deskriptiv. Egal ob du spezifisches Feedback über einen Bug abgibst oder generelles Feedback [über die Beta] bereitstellen willst, erkläre die Problematik im Detail. Dies beginnt mit einem klaren Titel welches sowohl das Problem als auch den initiierenden Faktor beschreibt. 'Events im Kalender fehlen' erklärt dem Personal zwar dass es ein Problem mit dem Kalender gibt, aber nicht wie oder warum jener zustande kommt. 'Events im Kalender von macOS 10.5.4 fehlen nachdem ein schnelles Event kreiert wurde' stellt mehr Detail nach einem Blick zur Verfügung und hilft, Bugs die für mehrere Nutzer auftreten schneller zu identifizieren."
Apple ermutigt die Nutzer ebenfalls, so viel Detail wie möglich in den eigentlichen Berichten hinzuzufügen - besonders Aufnahmen des konkreten Fehlers werden als extrem wertvoll betrachtet. Entwickler können Apple sogar ein Exemplar des fehlschlagenden Codes zukommen lassen, was als optimales Verhalten gesehen wird, allerdings ist dieses Feature nicht für normale Nutzer verfügbar. Die ersten Betas von iOS 14 werden entweder mit Apples Keynote (voraussichtlich) am 22. Juni veröffentlicht, oder über dem Laufe der Woche die die WWDC20 anhält.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs
Die Europäische Kommission wirft Meta vor, Facebook und Instagram durch Endlosscrollen und Autoplay bewusst süchtig machend zu gestalten. Bei einem Verstoß gegen den Digital Services Act droht eine Rekordbuße.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.