Apples Elektroauto soll sich bis 2021 verzögern
Laut einem aktuellen Bericht verzögert sich Apples Elektroauto mindestens um ein Jahr bis 2021, wobei jedoch keine Gründe dafür genannt werden. Überraschend ist das nicht, da sich beim Bekanntwerden von Apples Plänen zahlreiche Experten kritisch darüber äußerten, und Apple vor einer Unterschätzung des Entwicklungsaufwandes warnten.
Anfang des letzten Jahres wurde bekannt, dass Apple mit einem großen Team an einem hauseigenen Elektroauto arbeitet. Schon damals war das Projekt etwa ein Jahr alt und der Marktstart wurde laut den damaligen Berichten für 2020 angepeilt. So waren zumindest damals die Pläne, wenn man den zahlreichen Berichten glauben darf. Jetzt wird aber berichtet, dass sich die Entwicklungsarbeiten verzögern.
Laut The Information, die mit einem früheren Mitarbeiter des Projektes gesprochen haben, verzögert sich die Markteinführung bis 2021, also um ein Jahr. Was der Grund für die Verzögerung ist, wird in dem Artikel jedoch nicht gesagt. Man kann wohl aber davon ausgehen, dass Apple den Entwicklungsaufwand unterschätzt habe. So wurde Apple im letzten Jahr von zahlreichen Experten auf diesem Gebiet gewarnt, dass die Entwicklung eines Kraftfahrzeuges sehr komplex ist und es gleichzeitig sehr viel Konkurrenz gibt.
Die Komplexität bezieht sich nicht nur auf die technische Seite, sondern auch auf regulatorische Vorgaben seitens der Gesetzgeber. Bei Apples Elektroauto kommt alles zusammen, da der Elektroantrieb erst einmal eine Herausforderung an sich ist, zweitens aber auch eine Selbstfahrfunktion Teil des Fahrzeuges sein soll. Hier gibt es wiederum ebenfalls eine rein technische Komponenten als auch eine regulatorische.
Vor kurzem machte der derzeitige Marktführer Tesla Schlagzeilen, weil das Modell S mit der Selbstfahrfunktion den ersten Unfalltoten verursachte. Ein einbiegender Sattelschlepper wurde aufgrund der weißen Farbe nicht vor dem hellen Himmel erkannt, sodass das Elektrofahrzeug ungebremst mit dem LKW kollidierte und der Fahrer dabei umkam.
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