EU plant angeblich Gesetz für austauschbare Akkus im Smartphone
Die EU will den Herstellern von Smartphones angeblich weitere Auflagen diktieren, um die Nachhaltigkeit zu fördern. Einem durchgesickerten, bisher unbestätigtem Bericht zufolge will man durchsetzten, dass jeder Handynutzer den Akku seines Geräts bei Bedarf selber austauschen kann.

Dass sich das Europäische Parlament in letzter Zeit in hohem Maß um die Nachhaltigkeit bei Elektrogeräten kümmert, zeigte erst kürzlich eine Aussprache der Abgeordneten zum Thema "einheitliche Ladebuchsen bei Smartphones". Die Maßnahme soll zu weniger Elektroschrott führen und im Sommer in die Funkgeräterichtlinie übernommen werden.
Die niederländische Publikation "Het Financieele Dagblad" (via 9to5mac) will nun in Erfahrung gebracht haben, dass die EU bei der Ladebuchse nicht Halt macht. Der Redaktion liegt angeblich ein Entwurf einer Gesetzesvorlage vor, die beschreibt, dass Nutzer künftig den Akku ihres Smartphones wieder selber tauschen können. Mitte März will das Europäische Parlament laut der Meldung dann das Vorhaben offiziell machen.
Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, stünden neben Apple auch bei zahlreichen anderen Herstellern von Smartphones tief greifende Änderungen ins Haus. Beim iPhone und anderen Handys ist die Geräterückseite so konzipiert, dass sie nicht mehr einfach entfernt werden kann. Dies wäre allerdings die Voraussetzung dafür, dass man ohne fachliche Hilfe einen neuen Akku einbauen kann.
Bisher wurde die Nachricht noch nicht bestätigt. Auch auf der Webseite der EU findet sich dazu kein Hinweis. Wir bleiben an dem Thema dran und informieren euch, wenn es von staatlicher Seite Neuigkeiten gibt.
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