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Fontcase bringt Unterstützung eigener Schriftzüge gratis auf iOS 13

Das neue Feature des Imports von eigenen Schriftzügen auf iOS 13 gilt bislang als umständlich, teuer oder unsicher. Die neue Open Source App Fontcase ist extra gemacht worden, um dies zu ändern - und das komplett kostenlos.

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AppTickerTeam
13.06.20204 Min. Lesezeit
Fontcase bringt Unterstützung eigener Schriftzüge gratis auf iOS 13
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Eine der subtilsten Neuerungen die iOS und iPadOS 13 mit sich brachten, ist die Unterstützung von eigenen Schriftzügen - sofern jene von einer offiziellen App installiert werden. Dies ist eine komplexe und eventuell kostspielige Angelegenheit, denn eine der einzigen Methoden um einen eigene Schrift zu installieren ist durch ein bezahltes Abonnement der Adobe Creative Suite und Benutzung der zugehörigen Creative Cloud App. Alle anderen verfügbaren Apps waren entweder ähnlich komplex, konnten bei weitem nicht so viel wie die Creative Cloud oder liefen auf dem Risiko, dass der Nutzer den Entwicklern vertraut ungeprüften Code auf dem eigenen Gerät signieren zu lassen. Mit dem gestrigen Tag hat sich jedoch eine andere Alternative offenbart, die jedem Nutzer das volle Potential dieses Features von iOS 13 gewähren kann - Fontcase (oder xFonts, wie die App vorher hieß) ist eine neue, kostenlose Open Source App von Iconfactory die darauf aus ist, das Dilemma der eigenen Schriftzüge auf iOS zu lösen.

Die Entscheidung an xFonts/Fontcase zu arbeiten, erläuterte Craig Hockenberry von Iconfactory selbst gestern in einem Blog Post auf der offiziellen Seite. Jener erklärte das Problem des Hinzufügens von Schriftzügen auf der eigenen App Tot, einer simplen Text-App auf iOS und macOS. Neue Schriftarten für Tot auf dem Mac zu installieren war kein Problem, doch selbst mit dem vorhandenen Adobe Creative Cloud Abonnement konnte keine eigene Schriftart auf der Text-App installiert werden - die anderen Optionen waren zu dubios, als dass jene als Alternativen in Frage kamen. Entwickler Manolo Sanudo kam hier jedoch mit dem Anfangsstadium von xFonts zum richtigen Zeitpunkt zur Hand, und da jene Open Source war, konnte Hockenberry genau sehen was für einen Effekt die App auf das Profil des Nutzers hatte. Mit diesem Code wurde dann weiter gearbeitet um eine wahre, sichere Alternative zu der Creative Cloud Lösung zu entwickeln, und das fertige Produkt wurde gestern unter dem neuen Namen Fontcase vorgestellt.

Einfach, schnell, sicher, kostenlos

Hier sind alle Veränderungen zur Version 2.0, welche als komplett neuer Release gilt:

  • xFonts ist jetzt Fontcase - ein neuer Name um Verwirrung mit anderen Schriftzug-Apps zu vermeiden
  • Neue Installationsorte für Schriftzüge werden nun unterstützt, darunter iCloud Drive und andere Dateilagerungsorte wie Dropbox
  • Ein importierter Schriftzug kann vor der Installation mit den Metadaten in einer Vorschau angesehen werden
  • Extensive Hilfe über den Prozess der Installation ist nun in der App verfügbar
  • Unterstützung für die hellen und dunklen Modi von iOS
  • Ein adaptives Layout welches auf allen Geräten funktioniert, inklusive den iPad Pros und dem iPhone SE

Neue Schriftzüge über Fontcase zu installieren, ist so einfach wie es nur sein könnte. Der Nutzer muss hierzu nur die gewünschten Schriftzüge auf seine iCloud oder Dropbox hochladen und von dort aus auf Fontcase importieren. Direkt nachdem dies geschehen ist, kann sich der Nutzer den Schriftzug in der Vorschau ansehen und mit einem weiteren Druck installieren. Danach kann der Nutzer alle installierten Schriftzüge innerhalb der App selber in den Optionen ansehen und, falls gewünscht, auch entfernen. Dass Fontcase Open Source ist, spielt vor allem in Sachen Sicherheit eine große Rolle, da vergleichbare Apps wie Font Diner (was bislang als einzige Alternative zur Creative Cloud galt) den Nutzer nicht wissen lassen, was das Programm mit dem Profil des Nutzers macht. Dies ist ein riesiger Pluspunkt welchen die Nutzer zutiefst schätzen, wie die bislang perfekten Rezensionen im App Store zeigen.

Fontcase ist ab sofort kostenlos im App Store erhältlich.

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