Apple gibt verhältnismäßig wenig für Forschung aus
Aktuelle Zahlen zeigen, dass Apple im Vergleich zu anderen Unternehmen nur einen sehr kleinen Teil der Gewinne in Forschung steckt. Nur 3,5% sind es, während andere auf über 20% kommen. Da Apple jedoch im letzten Fiskaljahr über 230 Milliarden US-Dollar Gewinn machte, relativiert sich das Ganze in absoluten Zahlen.
Vor einem Monat gab Apple bekannt, im letzten Fiskaljahr insgesamt über 8 Milliarden US-Dollar für Forschung ausgegeben zu haben. Das sind im Vergleich zum Fiskaljahr davor 2 Milliarden Dollar mehr, weil der Prozentsatz der Ausgaben bezogen auf den Gewinn zwar gleich geblieben ist, dieser jedoch stieg.
Vergleicht man Apples Ausgaben für Forschung mit denen anderer Technologieunternehmen, fällt auf, dass Apples Prozentsatz ausgesprochen klein ausfällt. So hat Apple nur 3,5% der Gewinne des letzten Fiskaljahres in Forschung gesteckt, während Google bei 15% liegt. Der Halbleiterhersteller Qualcomm, der auch Apple mit integrierten Schaltkreisen für iOS-Geräte beliefert, liegt bei 22%. Facebook liegt mit 21% bei einem sehr ähnlichen Verhältnis zwischen Forschungsausgaben und Gewinnen.
Jedoch relativiert sich das Ganze ziemlich stark, wenn man sich die absoluten Zahlen anguckt. Zwar steckte Apple nur 3,5% der Gewinne in Forschung, da der Gewinn im letzten Fiskaljahr jedoch 233 Milliarden US-Dollar betrug, macht es immer noch etwa 8,2 Milliarden Dollar für den Bereich Forschung. Bei Google sind es so bei 66 Milliarden Dollar Gewinn 9,9 Milliarden und bei Qualcomm 5,1 Milliarden Dollar.
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