Geringere Stückzahlen: Apple fährt Produktion des iPhone 12 mini um 70% herunter
Lange pfiffen es die Spatzen von den Dächern, nun scheint es wohl soweit zu sein: Aufgrund geringerer Nachfrage hat Apple seine Zulieferer angewiesen, die Fertigung von Komponenten des iPhone 12 mini um 70 Prozent zu drosseln.

Die Prognosen für die erwarteten iPhone-Verkäufe sind eigentlich recht gut. Bis zum Jahresende plant Apple laut einem Bericht von Nikkei Asian, mehr als 230 Millionen iPhones auszuliefern - inklusive der neuen Flaggschiffe, die für den Herbst erwartet werden. In der Zahl versteckt sich auch das iPhone 12 mini, um dessen Beliebtheit es, wie lange vermutet, im Moment nicht gut bestellt ist.
Nikkei Asian schreibt, dass Apple die Zulieferer und Fertigungspartner angewiesen hat, die Produktion von Komponenten des 5,4 Zoll großen iPhone 12 mini herunterzufahren. Konkret wird im Artikel eine Zahl von 70 Prozent genannt, was einen deutlichen Einschnitt andeutet. Bei anderen Modellen hat Apple auch den Rotstift angesetzt, kürzt die Bestellmenge jedoch nur um bis zu 20 Prozent.
Die Entscheidung, die Produktion des iPhone 12 mini herunterzufahren, hat dabei aber keinerlei Auswirkungen auf die nächste iPhone-Generation. Experten wie der Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities gehen davon aus, dass Apple im Herbst an seiner im letzten Jahr neu eingeführten Strategie festhält und wieder vier neue iPhones vorstellen wird, darunter dann auch wieder ein mini.
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