Google zahlte 2014 an Apple 1 Milliarde US-Dollar, um die Standardsuchmaschine in iOS zu sein
Google lässt es sich ordentlich was kosten, damit die hauseigene Suchmaschine in Apples iOS-Betriebssystem voreinstellt ist. Eine Milliarde US-Dollar zahlte das Unternehmen 2014 an Apple, wie jetzt im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit zwischen Google und Oracle bekannt geworden ist.
Während sich Apple von Google Maps als Karten-App in IOS schon lange getrennt hat, ist Google in dem Betriebssystem immer noch die voreingestellte Standard-Suchmaschine. Da es sich hierbei um sehr große Nutzerzahlen handelt, stellt sich die Frage nach dem Preis, den Google dafür an Apple zahlt.
Eine Antwort darauf gibt es jetzt im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit zwischen Google und Oracle. Zumindest was das Jahr 2014 angeht. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Apple in dem Jahr von Google 1 Milliarde US-Dollar bekommen hat, um die voreingestellte Suchmaschine zu sein.
Außerdem ist durch diesen Rechtsstreit bekannt geworden, dass Google bisher mit dem Android-Betriebssystem weniger Umsatz gemacht hat, als es Apple mit dem Verkauf des iPhones in einem durchschnittlichen Quartal macht. Seit dem Aufkauf von Android durch Google im Jahre 2005 machte das Unternehmen mit dem Betriebssystem insgesamt 22 Milliarden US-Dollar Einnahmen und 31 Milliarden Dollar Umsatz. Im 3. Quartal des letzten Jahres machte Apple hingegen mit 32 Milliarden US-Dollarn alleine mit dem iPhone mehr Umsatz.
In dem Rechtsstreit zwischen dem Softwareentwickler Oracle und Google geht es um die Verwendung von Java bei der Entwicklung von Android. Oracle als Entwickler von Java wirft Google vor, es ohne eine Gegenleistung getan zu haben. Google drohen daher Schadensersatzzahlungen in Höhe von bis zu 1 Milliarde US-Dollar.
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