Tablet · iPad Pro

iPad Pro: Spezielles OLED-Display wirkt sich stark auf den Preis aus

Das iPad Pro soll im kommenden Jahr erstmals mit einem OLED-Panel ausgestattet werden. Wie Quellen aus der Lieferkette nun berichten, wirken sich Apples besondere Ansprüche an die Technik spürbar auf den Endpreis des Tablets aus. 

A
AppTickerTeam
28.02.20233 Min. Lesezeit
iPad Pro: Spezielles OLED-Display wirkt sich stark auf den Preis aus
Banner-Werbung
Leaderboard · 970 × 250 / 728 × 90

Im iPhone und der Apple Watch kommen OLED-Panels bereits seit geraumer Zeit zum Einsatz. Im iPad und Mac setzt Apple dagegen noch immer auf LC-Displays, was sich allerdings schon im nächsten Jahr ändern soll. So werden zumindest das iPad Pro sowie das MacBook Pro im Jahr 2024 über ein OLED-Panel verfügen - die entsprechenden Aufträge wurden demnach bereits im Januar an Samsung und LG erteilt. 

Wie es nun heißt, soll sich Cupertino jedoch nicht mit der Standardausführung zufriedengeben, sondern eine spezielle Bauart der OLED-Displays verlangen, die sich im Ergebnis deutlich auf den Endpreis auswirken dürften.

Zwei Lagen Leuchtioden

Mehrere Quellen berichten, dass Apple im kommenden Jahr weitere Geräte mit OLED-Displays ausstatten wird, darunter das iPad Pro und das MacBook Pro. OLED-Displays bieten eine hohe Bildqualität mit tiefem Schwarz, lebendigen Farben und einem breiten Betrachtungswinkel.

Sie sind dazu dünner und flexibler als andere Display-Technologien, wodurch faltbare Panels oder gebogene Displayränder ermöglicht werden. Bildschirme mit herkömmlicher LED-Technologie erreichen jedoch noch immer deutlich höhere Helligkeitswerte und eine längere Lebensdauer.

Einem Bericht von The Elec zufolge will Apple an dieser Stelle nachbessern. So habe der iPhone-Konzern beide Zulieferer angewiesen, die Panels des kommenden iPad Pro mit der sogenannten "Two stack Tandem OLED"-Technik herzustellen. Dabei werden zwei Lagen von organischen Leuchtioden übereinandergelegt, sodass im Ergebnis nicht nur eine höhere Leuchtdichte erreicht wird, sondern die Bildschirme auch eine längere Lebensdauer vorweisen können. 

Eine zusätzliche Kombination aus Glas und Polyamidfolie lassen die Panels stabiler werden. Außerdem wird es Apple somit ermöglicht, Tablets mit deutlich schmaleren Displayrändern zu bauen. 

Deutliche Auswirkungen auf den Preis

In der Konsequenz wirkt sich die anspruchsvolle Technik auf den Preis aus. Dem Bericht zufolge muss Apple für beide Ausführungen des iPad Pro mit Kosten in Höhe von 270 bis 350 US-Dollar je Panel rechnen. Im Vergleich zu den herkömmlichen Komponenten, die bei anderen Herstellern zum Einsatz kommen, muss Apple somit zwei- bis dreimal so viel für die neuen Bildschirme zahlen. 

Allerdings soll sich Cupertino noch immer mit Samsung und LG in Verhandlungen über den tatsächlichen Endpreis befinden. Angesichts der gewünschten Spezifikationen gilt es momentan jedoch als unwahrscheinlich, dass Apple sich auf größere Rabatte einstellen kann.

Wohl eher werden die höheren Herstellungskosten an den Verbraucher weitergegeben, sodass beim iPad Pro im kommenden Jahr mit einer deutlichen Preissteigerungen zu rechnen sein wird. 

Banner-Werbung
Inline · Billboard 970 × 250

Das könnte dich auch interessieren

Weitere Geschichten aus Tablet.

Alle Tablet →
iOS 27, Hardware-Split und regulatorischer Druck: KW 27 im Rückblick
iOS

iOS 27, Hardware-Split und regulatorischer Druck: KW 27 im Rückblick

iOS 27 priorisiert lokale Sicherheit und KI-Integration. Apple differenziert die iPhone-18-Hardware aus und passt sich neuen Compliance-Anforderungen an.

05.07.20263 Min
MacBook Pro 2027: Apple setzt bei M7 und OLED-Display auf schnelles Einstiegsmodell
Mac News

MacBook Pro 2027: Apple setzt bei M7 und OLED-Display auf schnelles Einstiegsmodell

Apple will das neue Design mit Touchscreen und M7-Chip nicht erst in zwei Jahren einführen. Das 14-Zoll-Einstiegsmodell folgt nur sechs Monate nach den High-End-Varianten.

05.07.20263 Min
Apple testet 2027 neue iPad-Pro-Modelle und MacBook-Pro-Designwechsel
Apple

Apple testet 2027 neue iPad-Pro-Modelle und MacBook-Pro-Designwechsel

Apple arbeitet laut Berichten an vier neuen iPad Pro-Modellen für den Frühling 2027 und einem überarbeiteten 14-Zoll-MacBook Pro. Der Nachfolger-Chip M7 soll die Geräte bereits im ersten Halbjahr ausrüsten.

02.07.20262 Min
Erstes Touchscreen-MacBook setzt auf M5-Pro- und M5-Max-Chips
Mac News

Erstes Touchscreen-MacBook setzt auf M5-Pro- und M5-Max-Chips

Apples erstes MacBook mit Touchscreen setzt auf bewährte M5-Pro- und M5-Max-Chips statt auf die noch unveröffentlichte M6-Generation. OLED-Bildschirm, Touch-Steuerung und Dynamic Island sollen das Gerät zu einem neuen Flaggschiff machen.

28.06.20263 Min
Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten
Mac News

Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten

Apple bricht mit seiner seit 2020 bestehenden Chip-Strategie und setzt bei der M6-Generation auf eine vereinfachte Produktlinie, während der Fokus bereits auf der KI-optimierten M7-Reihe liegt.

25.06.20264 Min
MacBook Pro 14 Zoll mit M5 Pro und M5 Max bei Amazon im Angebot
Schnäppchen

MacBook Pro 14 Zoll mit M5 Pro und M5 Max bei Amazon im Angebot

Amazon senkt die Preise für zwei hochkonfigurierte 14-Zoll-Modelle deutlich. Beide Varianten bieten ab Werk zwei Terabyte SSD und sparen zwischen 710 und 870 Euro gegenüber der offiziellen Apple-Empfehlung.

23.06.20263 Min

Kommentare

Sei der Erste, der hier kommentiert.

Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.

News & Schnäppchen — jeden Freitag in deiner Inbox.

Die wichtigsten App-News und besten Deals der Woche, kuratiert von der Redaktion. Kein Spam.