Kommt das iPhone 20 Pro mit Glas-Design doch noch?

Apple bereitet sich auf das zwanzigjährige Bestehen des iPhone vor und plant für das Jubiläumsjahr 2027 ein markantes Redesign der Pro-Modelle. Kürzlich kursierten in der Finanzwelt jedoch widersprüchliche Berichte darüber, ob das ambivalente Glas-Konzept tatsächlich realisiert wird.
Während eine Analyse das Projekt für gescheitert erklärte, betont eine andere Quelle, dass das radikale Aussehen pünktlich zur Herbstpräsentation geliefert wird. Die Hintergründe dieser Verwirrung und die aktuellen Design-Pläne werfen ein neues Licht auf die Entwicklung.
Gurman widerlegt Stornierungsgerüchte
Der Analyst Edison Lee von Jefferies hatte kürzlich berichtet, Apple habe die Entwicklung eines vollständig aus Glas bestehenden Smartphones aufgegeben. Diese Meldung löste kurzzeitig Verwirrung in den Märkten aus und enttäuschte Fans, die auf ein revolutionäres Jubiläumsgeschenk hofften.
Bloomberg-Journalist Mark Gurman widerspricht Lee jedoch eindeutig und bestätigt, dass das glaslastige Redesign weiterhin für September 2027 geplant ist. Gurman vermutet, dass Lee nach physischen Spuren des reinen Glasmodells bei Zulieferern suchte und diese nicht fand, weil der Entwurf bereits Jahre zuvor gestrichen wurde. Der Analyst verwechselte somit den frühen, verworfenen Entwurf mit dem aktuellen Entwicklungsstand.
Gekrümmtes Glas beim iPhone 20 Pro
Apples ursprüngliche Vision für das Jubiläum war extrem ambitioniert. Das erste Konzept sah ein Gehäuse vor, das fast ausschließlich aus zwei großen Glaspaneels bestand, die das gesamte Gerät bildeten. Dieses rein gläserne Design wurde jedoch bereits früh im Entwicklungszyklus verworfen, da es für die robuste Massenproduktion und den alltäglichen Einsatz nicht massentauglich erschien.
Stattdessen verfolgt Cupertino eine evolutionäre Variante. Die Vorder- und Rückseite bestehen weiterhin aus Glas, das sich jedoch rund um die Kanten des Geräts biegt. Dabei schließt das Material eine schmale Metallband-Struktur in der Mitte ein, die für Stabilität sorgt. Intern arbeiten die Ingenieure unter den Projektbezeichnungen V73 und V74 an den Modellen. Es existieren bereits zwei funktionierende Prototypen, die dieses angepasste Konzept demonstrieren.
Unsichere Namensgebung für das Jubiläum
Bis zur offiziellen Vorstellung bleibt noch eine Unklarheit: Die finale Bezeichnung des Geräts steht nicht fest. In Insider-Kreisen wird diskutiert, ob Apple das Smartphone als iPhone 20 Pro, iPhone XX oder iPhone 19 Pro auf den Markt bringt.
Die Entscheidung wird vermutlich von Apples Marketingstrategie für das Jubiläum abhängen. Welche Variante Apple wählt, bleibt bis zur Herbstpräsentation 2027 ein Geheimnis.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

iPhone Ultra: Diese Bezeichnung hat sich auch bei Apple festgesetzt
Mark Gurman bestätigt, dass Apple das faltbares iPhone Ultra intern so nennt. Ob der Arbeitstitel auf dem fertigen Gerät steht, bleibt abzuwarten.

iPhone 18 Pro -Hauptkamera kommt mit mechanisch variabler Blende
Apple erweitert die iPhone 18 Pro Blende und rüstet die Telelinse auf. Der Hardware-Sprung gilt als der größte seit Jahren.

iPhone 18 Pro Preis steigt um 300 Dollar
Der iPhone 18 Pro Preis wird laut TrendForce um 200 bis 300 Dollar steigen. Speicherchip-Engpässe treiben die Materialkosten um bis zu 40 Prozent.

Apple September Event 2026 zeigt acht neue Produkte
Beim Apple September Event 2026 erwartet Mark Gurman acht Produktvorstellungen. Das faltbare iPhone Ultra steht im Mittelpunkt.

Apple stellt das iPhone-Glas-Design doch ein
Jefferies stuft die Apple-Aktie ab, weil das iPhone-Glas-Design gestrichen wurde. Niedrige Produktionsausbeute macht das Jubiläumsmodell unwirtschaftlich.

Apple plant bereits die dritte iPhone Fold Generation für 2028
Mark Gurman bestätigt den Zeitplan für das iPhone Fold bis 2028. Das dritte Modell soll größere Displays erhalten und wird parallel entwickelt.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.