Oculus-Gründer adelt das Headset von Apple: Vorstellung zur WWDC geplant
Der Gründer der Firma Oculus hat das Headset von Apple in einem Twitter-Beitrag gelobt. Der sechs Worte umfassende Tweet sagt eigentlich nichts und doch gleichzeitig so viel aus.

Palmer Luckey ist Gründer der Firma Oculus, jenem Unternehmen, das in früheren Jahren die Entwicklung von VR-Headsets maßgeblich vorangetrieben hat. Palmer verließ Oculus im Jahr 2017 und widmete sich fortan seinem neuen Projekt, dem Verteidigungsunternehmen Anduril. Aufgrund seiner Erfolge auf dem Gebiet der Virtual Reality gilt Luckey's Expertise noch immer als äußerst gefragt.
In einem Twitter-Beitrag lobt der 30-Jährige das kommende VR-Headset von Apple in den höchsten Tönen: "The Apple headset is so good." Weitere Informationen lassen sich aus der Nachricht genauso wenig entnehmen wie die Frage, ob Luckey das Headset bereits testen durfte.
Aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit und seiner jahrelangen Erfahrung ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass der erfolgreiche Unternehmer das finale Produkt tatsächlich schon zu Gesicht bekommen hat - auch wenn Apple in dieser Hinsicht eigentlich eine strikte Haltung an den Tag legt.
Andererseits kann sich Palmer Luckey natürlich auch aufgrund der bisherigen Berichterstattung über das Headset zu diesem Post durchgerungen haben. Zumindest handelt es sich bei der Aussage um positive Werbung von einer auf diesem Gebiet angesehenen Persönlichkeit, über die sich Apple in jedem Fall freuen dürfte.
Apple-Headset: Präsentation steht unmittelbar bevor
In weniger als drei Wochen startet die diesjährige Worldwide Developers Conference von Apple. Das Geheimnis um das Headset dürfte dann direkt am ersten Tag der Konferenz, an dem die Keynote traditionell neue Produkte bereithält, gelüftet werden. Bislang blieben noch viele Fragen unbeantwortet, darunter das finale Design des Headsets, das auf verschiedenen Renderings an eine Brille für den Skisport erinnerte.
Außerdem bleibt es spannend, für welche Einsatzzwecke das Headset genau konzipiert wurde. Bei einem spekulierten Preis von etwa 3000 US-Dollar und hochwertiger Komponenten (ein 8K-Display je Auge sowie eine Vielzahl verbauter Kameras und Sensoren) dürften die Anwendungsmöglichkeiten für private Endverbraucher noch relativ dürftig ausfallen.
Zuletzt brachte Mark Gurman deshalb die Theorie ins Spiel, dass Apple auf der WWDC maßgeschneiderte Versionen hauseigener Anwendungen wie Final Cut Pro oder Logic Pro für das Headset aus dem Ärmel schüttelt.
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