Safari: Hell- und Dunkelmodus für einzelne Webseiten bald manuell auswählbar?

Wer auf seinem iPhone oder iPad zwischen Light Mode und Dark Mode entscheidet, trifft diese Entscheidung bisher für alle Ansichten auf dem Gerät. Dazu gehören neben der Benutzeroberfläche des jeweiligen iDevice auch alle Apps, die diese Einstellungen unterstützen. Darüber hinaus legt sich die Einstellung auch über sämtliche für die Anzeigearten kompatible Webseiten.
In Safari selbst fehlt bislang die Möglichkeit, je nach Bedarf zwischen den Darstellungen zu wechseln. Wie sich nun herausstellt, könnte Apple an dieser Stelle schon bald nachbessern und Nutzern zukünftig die freie Wahl zwischen Hell- und Dunkelmodus für einzelne Webseiten ermöglichen.
Zwischen heller und dunkler Darstellung auf Webseiten frei wählen
Wie aus einem Bericht von 9to5Mac hervorgeht, wurden im Quellcode von WebKit entsprechende Hinweise auf eine Anpassung der Einstellungsmöglichkeiten gefunden. Demnach erlaubt die neue Auswahl manuelle Anpassungen der Hell-Dunkel-Einstellungen auf separaten Seiten, unabhängig davon, welche Konfiguration der Nutzer in den iOS/iPadOS-Einstellungen hinterlegt hat.
So ließe sich das Smartphone/iPad grundsätzlich im Dunkelmodus verwenden, während bestimmte Webseiten über Safari dagegen im hellen Modus dargestellt werden.
Blockierung von modalen Pop-ups
Eine weitere Anpassung von Safari konnte ebenfalls im WebKit-Code ausfindig gemacht werden. Demnach können iPhone/iPad- und Mac-Nutzer die Anzeige modaler Pop-ups auf einzelnen Webseiten in Zukunft erlauben oder unterbinden. Bei modalen Pop-ups handelt es sich um Warnhinweise, die den eigentlichen Inhalten überlagert werden und direkt von iOS/iPadOS bzw. macOS ausgegeben werden. Cyberkriminelle nutzen diese Warnhinweise gerne, um Betroffene mit falschen Meldungen zur Installation von Malware zu bewegen.
Außerdem arbeitet Apple an einer neuen Programmierschnittstelle für WebKit, über die sich die Verwaltung von Cookiebannern steuern lassen soll. Wann die Funktionen offiziell ausgerollt werden ist bisher nicht bekannt, alle Features sind bis dato noch mit dem Hinweis "To be announced" versehen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs
Die Europäische Kommission wirft Meta vor, Facebook und Instagram durch Endlosscrollen und Autoplay bewusst süchtig machend zu gestalten. Bei einem Verstoß gegen den Digital Services Act droht eine Rekordbuße.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.