Sicherheitslücke „AirBorne“ in AirPlay: Apple-Betriebssysteme unbedingt auf dem neuesten Stand halten
Im Protokoll von AirPlay sind Forscher eines Sicherheitsunternehmens auf einen schwerwiegenden Fehler gestoßen. Wer auf seinem iPhone, iPad oder anderen Apple-Geräten noch nicht die neusten Updates installiert hat, sollte dies unbedingt nachholen.

Foto-Credits: Apple
Apples Schnittstelle AirPlay macht es möglich, dass iPhones, Macs, iPads, das Apple TV und auch die Vision Pro drahtlos mit anderen Geräten wie zum Beispiel Fernsehern von Drittanbietern kommunizieren können. Wenn es um die Sicherheit geht, macht man sich bei AirPlay wenig bis gar keine Gedanken.
Das hat sich mit dem Fund des Sicherheitsunternehmens Oligo Security Research geändert. Die Forscher haben insgesamt 23 Lücken in der API AirPlay sowie im AirPlay Software Development Kit (SDK) gefunden, die unter der Bezeichnung „AirBorne“ zusammengefasst wurden. Potenzielle Angreifer können via „AirBorne“ u. a. vertrauliche Informationen und beliebige Daten auslesen aber auch Schadsoftware auf das System schleusen.
Apple selbst hat die Sicherheitslücke bereits geschlossen. Bewegt man sich mit seinen Geräten oft in öffentlichen Netzwerken, sollte man sein Betriebssystem deshalb unbedingt auf die neueste Version aktualisieren. Der Angereifer muss sich nämlich im gleichen Netzwerk befinden, um „AirBorne“ nutzen zu können. Im lokalen Netzwerk zu Hause ist man dem Bericht zufolge relativ sicher.
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