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WarnWetter App kostet nun 1,99 Euro oder eingeschränkte Nutzung

Die "WarnWetter" App des Deutschen Wetterdienst kostet nun 1,99 EUR, sofern die App in gewohntem Umfang genutzt werden soll.

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AppTickerTeam
21.12.20172 Min. Lesezeit
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Aufgrund einer Entscheidung des Landgerichts Bonn, ist der Deutsche Wetterdienst dazu verpflichtet, seine WarnWetter App, mit dem bisherigen Umfang nur noch für 1,99 Euro anzubieten. Vorausgegangen ist dem, ein Streit zwischen dem Deutschen Wetterdienst und WetterOnline, welche ebenfalls eine Wetter App anbieten.

Demzufolge hat das Gericht festgestellt, dass der steuerfinanzierte Deutsche Wetterdienst gegen das DWD Gesetz mit seiner App verstößt. Denn in dieser werden, nicht nur wie im Gesetz gefordert, amtliche Warnungen herausgegeben, sondern auch allgemeine Informationen über das Wetter, wie Vorhersagen.

Gegen das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Bonn, hat der Deutsche Wetterdienst Berufung eingelegt. Mit der Begründung, dass bei der Warnung der Bevölkerung vor Wetterereignissen, nicht nur die Warnung an sich relevant ist, sondern eben auch die jeweilige spezifische Wetterinformation, was auch Vorhersagen betrifft. Trotzdem ist der Deutsche Wetterdienst zunächst verpflichtet, die Entscheidung umzusetzen und so seine App nicht mehr kostenlos im vollen Umfang bereitzustellen.

Nutzer, welche bereits die Version 1.8 installiert haben, können um den bisherigen Funktionsumfang zu erhalten, die Vollversion per In-App-Kauf in Höhe von 1,99 Euro freischalten. Ist man dazu nicht bereit, kann die App kostenlos aber in einer sehr reduzierten Variante weitergenutzt werden. Ausnahmen gelten nur für den Katastrophenschutz und anderen Hilfsorganisation. Diese können die App kostenlos aber unter Einrichtung eines Passworts nutzen.

Streisand Effekt

Was WetterOnline kaum bedacht hat, ist dass die gewünschte Wirkung sich wohl eher ins Gegenteilige entwickelt. Die DWD App wird noch mehr geladen als zuvor und im AppStore positiv bewertet, bei der WetterOnline App scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Negative Bewertungen scheinen sich weitestgehend durchzusetzen und die ursprünglich eher positive Gesamtbewertung driftet immer weiter ins Negative hinein.

Was haltet Ihr davon? Wir freuen uns über eure Kommentare.

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