Geekbench 3 Test des iPhone 7 zeigt 35% Leistungszuwachs
Ein neues GeekBench 3 Testergebnis des A10 Prozessor im iPhone 7 zeigt an, dass der Leistungszuwachs zur Vorgeneration etwa bei 35% liegt. Auß0erdem verrät das Testergebnis noch weitere interessante Details über die neuen iPhones, die wir übermorgen auf der Keynote sehen werden.
Übermorgen werden wir die neuen iPhones sehen, und bekanntlich hat Apple in die Smartphones A10 Prozessoren eingebaut. Bis vor kurzem war noch praktisch nichts über die neue Prozessor-Generation bekannt, was die technischen Daten angeht. Vor zwei Tagen meldete sich dann der ziemlich zuverlässige Marktanalyst Ming-Chi Kuo zu dem Thema zu Wort, und sprach von 2,4 GHz Taktfrequenz.
Interessanterweise passt diese Taktfrequenz nicht so recht zu einem GeekBench 3 Test, der im Juli aufgetaucht war und 3000 Punkte für einen Kern als Ergebnis angab. Dieses Ergebnis liegt nur um 19% über dem des A9 im iPhone 6s, während der Sprung vom iPhone 6 auf das iPhone 6s fast 57% entspricht. Nun ist aber ein neues Ergebnis eines GeekBench 3 Testes aufgetaucht, welches realistischer zu sein scheint.
Im Einzelkerntest erreicht der A10 demnach 3379 Punkte, was einem Leistungszuwachs von immerhin 34% bedeutet. Im Mehrkerntest sind es 5495 Punkte, was gegenüber dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus einem Zuwachs von 36% bedeutet. Damit liegt der neue Prozessor sogar über dem großen iPad Pro mit 4876 Punkten, wie es die Webseite von GeekBench 3 in der Highscore-Liste anzeigt.
Interessant ist das Ergebnis auch deshalb, weil es sich laut den Detailangaben um ein iPhone9,3 handelt. Beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus gibt es hingegen nur die internen Werksbezeichnungen iPhone8,1 und iPhone8,2. Das bedeutet also, dass es zumindest intern bei Apple drei verschiedene Modelle des iPhone 7 geben muss. Außerdem handelt es sich laut den weiteren Angaben um ein Gerät mit 2 GB RAM, womit es sich also ein 4,7" Gerät handelt muss.
Etwas verwirrend ist hingegen die Angabe des Prozessortaktes, welcher bei nur knapp 400 MHz liegen soll. Laut einem Gespräch mit einem Software-Ingenieur bei GeekBench kann es aber durchaus vorkommen, wie 9To5Mac berichtet. Das Betriebssystem iOS überträgt den Prozessortakt nämlich nicht direkt an GeekBench 3, sondern das Programm muss diesen "schätzen", wobei da Fehler passieren können. Interessanterweise zeigt das Ergebnis übrigens an, dass auf dem Testgerät iOS 10.1 läuft, also eine weiterentwickelte Version die noch nichtmal als Beta erhältlich ist.
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